Die Handtherapie in der Ergotherapie

Die Handtherapie umfasst die Rehabilitation von Patienten mit angeborenen, traumatischen und degenerativen Erkrankungen der oberen Extremität und deren Auswirkungen. In der Handtherapie soll die funktionsgestörte Hand zum zielgerichteten, automatisierten und koordinierten Gebrauch zurückgeführt werden bzw. Kompensationsmöglichkeiten erarbeitet werden. Das Ziel der Handtherapie ist, dem Patienten frühere Beschäftigungen und Tätigkeiten weitestgehend zu ermöglichen um seinen Anforderungen im sozialen, häuslichen und beruflichen Bereich wieder gerecht zu werden.

Zur Handtherapie gehören u. a. Manuelle Therapie, Sensibilitätstraining, aktive und passive Bewegungsübungen, PNF (Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation) Selbsthilfe-Training bei den Aktivitäten des täglichen Lebens und physikalische Maßnahmen.

(DAHTH e. V., 1999)

Bilder Handtherapie

Die Handtherapie behandet

  • Verletzungen der Knochen, Muskeln, Gelenke, Sehnen und der Nerven vor allem im Bereich der oberen Extremität
  • Tumoren der Knochen, Muskeln oder Nerven
  • entzündliche und degenerative Gelenkerkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis
  • Verbrennungen/Narben
  • Erfrierungen
  • Dysparästhesien
  • CRPS 1 / CRPS 2 (Morbus Sudeck)
  • Abnutzungserscheinungen der Gelenke vorwiegend im Bereich der oberen Extremitäten
  • angeborene oder erworbene Fehlbildungen